Gossau: 23. November 2009 16:36
Zwei neue Frauen für den Wahlkampf
Frauenpodium Gossau nominierte Kandidatinnen
Sylvia Veragut Bamert (links) und Andrea Gisler kandidieren für einen Sitz im Gemeinderat. (Bild: ü)
Mit zwei neuen Köpfen steigt das Frauenpodium Gossau in den Wahlkampf um einen Sitz im Gemeinderat und nominiert weitere Kandidatinnen für die Behördenwahl 2010.
Das Frauenpodium Gossau hat Andrea Gisler, Rechtsanwältin und Sylvia Veraguth Bamert, Familienfrau für den Wahlkampf um den Sitz im Gemeinderat nominiert. Dies schreibt das Frauenpodium in einer Medienmitteilung.
Andrea Gisler setzt sich als Vorstandsmitglied der Zürcher Frauenzentrale seit Jahren für die Beteiligung der Frauen in der Politik und für ihre Präsenz in der Öffentlichkeit ein. Als Rechtanwältin und Mediatorin SAV ist sie eine geübte Vermittlerin und ihre Lösungsorientiertheit ist für die Arbeit in einer Kollegialbehörde von grossem Vorteil. Sie ist Vorstandsmitglied der Grünliberalen Partei glp im Bezirk Hinwil.
Sylvia Veraguth Bamert hat sich beruflich mit den Themen Umwelt und natürliche Ressourcen sowie Bildung auseinandergesetzt. Sie ist diplomierte Geografin und diplomierte Mittelschullehrerin. Die Abläufe in der öffentlichen Verwaltung und die Facharbeit für politische Behörden sind ihr aus ihrer Berufstätigkeit wohlvertraut. Sie ist in Gossau aufgewachsen, und seit sie sich vor acht Jahren mit ihrer Familie erneut in Gossau niederliess, ist sie dort gut verankert und pflegt viele Kontakte.
Für die Primarschulpflege hat das Frauenpodium Gossau die beiden bisherigen Alexandra Werner und Lilian Lehmann nominiert. Zur Wiederwahl stellt sich die bisherige Oberstufenschulpflege präsidentin Katharina Schlegel und Oberstufenschulpflegerin Christine Bauer sowie Rahel HEfti Forster für die Sozialbehörde. Neu kandidiert Nicole Bachmann für die Sozialbehörde. Bachmann ist 29, Tagesmutter, Familienfrau und Pflegefachfrau, wie das Frauenpodium schreibt. Sie engagiere sich für das soziale Miteinander in Gossau, seit sie mit ihrer Familie vor fünf Jahren nach Gossau gezogen ist. Aus dem Pflegeberuf bringe sie die Fähigkeit mit, auf Menschen mit unterschiedlichstem Hintergrund zuzugehen, und die Fähigkeit, knappe Mittel optimal einzusetzen, heisst es in der Empfehlung des Frauenpodiums. (zol)

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