Uster: 22. November 2009 19:17
Berner-Verein: «das Wichtigste fehlte»
Verein mit SF-Sendung nicht restlos zufrieden
In der SF-Sendung über den «Zibelemärit» des Berner-Vereins Uster fehlt das Wichtigste - nämlich die Kinder -, findet der Verein. Trotzdem behält er das Erlebnis in guter Erinnerung.
Am Freitagabend wurde die Sendung «SF bi de Lüüt» vom «Zibelemärit» des Berner-Vereins Uster ausgestrahlt (wir berichteten). Zuvor hatte das Schweizer Fernsehen zweieinhalb Tage lang gedreht. Nach der Ausstrahlung der Sendung hätten die Vereins-Mitglieder «nur positive und anerkennende Worte» aus der Bevölkerung erhalten, schreibt der Berner-Verein nun in einer Mitteilung. Trotzdem sind die Vereinsmitglieder nicht restlos glücklich mit der Sendung.
Aus ihrer Sicht war die Vereinsgeschichte über den Märt «vor allem eine Kulisse für Nick Hartmann». Das, was den «Zibelemärit» des Berner-Vereins Uster vom Berner «Zibelemärit» unterscheide, sei nicht zur Geltung gekommen, scheibt der Verein. So sei weder die Zubereitung der Kartoffelsuppe noch das Backen oder Verkaufen der Brätzeli und Schlüüferli gezeigt worden und auch die speziellen Zwiebelköpfe, die am Berner «Zibelemärit» nicht zu finden sind, fehlten im Film, obwohl ein halber Tag am Entstehungsort gedreht worden sei.
Die Kinder fehlten
«Der absolut schlimmste Fehler aus Sicht der Mitglieder» ist aber «das Ignorieren der Kindertanzgruppe». Die Kinder hätten beim Berner-Verein eine Tradition und die Tanzleiterinnen und Eltern hätten sich extra organisiert, um den Kindern den Auftritt vor der Kamera zu ermöglichen. «Leider sind im ganzen Film die Kinder mit ihrem Können und den schönen Trachten keine Sekunde zu sehen», schreibt der Verein enttäuscht.
Trotz dieser Kritikpunkt werden die Mitglieder des Berner-Vereins Uster den «32. Zibelemärit» «als spezielle Erfahrung mit dem Schweizer Fernsehen in Erinnerung behalten», heisst es in der Mitteilung. (zol)

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