Uster : 8. Februar 2010 18:02
«Der Rosengarten soll sich weiter öffnen»
Altersheim steht seit kurzem unter neuer Leitung
«Wer bei uns eintritt, kann bis zum Lebensende bleiben» - Irene Thenen hat vor kurzem die Leitung des Altersheims Rosengarten in Uster übernommen. (ast)
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Nach der Ära des Heimleiter-Ehepaars Koller kam es im Altersheim Rosengarten zu zwei Führungswechseln. Neue Heimleiterin ist Irene Thenen. Sie will nun für Kontinuität sorgen.
Andreas Stutz
Sie übernehmen die Führung im Altersheim Rosengarten in turbulenten Zeiten. Was hat sie dazu bewogen, diese Herausforderung anzunehmen?
Irene Thenen: Nach 25 Jahren in der Sozialarbeit der Stadt Zürich wollte ich in meinem Berufsleben noch einmal etwas ganz anderes machen. Ich möchte meine Führungserfahrung auf einen Heimbetrieb mit Bereichen wie Betreuung und Pflege oder Hotellerie anwenden.
Während 25 Jahren wurde der Rosengarten durch Norbert und Erika Koller geführt. Was wird aus der Ära Koller erhalten bleiben?
Dank seiner Struktur mit verschiedenen Wohngruppen können im Rosengarten auch Menschen in einem pflegebedürftigen Zustand eintreten. Diesen Vorteil gegenüber anderen Heimen möchte ich unbedingt beibehalten. Auch das Restaurant und die Cafeteria sollen weiterhin öffentlich sein, denn das Altersheim muss weiterhin im engen Austausch mit der Quartierbevölkerung stehen. Und natürlich wird es auch den stadtbekannten «Rosengarten-Brunch» weiterhin geben.
Und was soll sich ändern?
Ich möchte die Öffnung des Altersheims gegen aussen weiter vorantreiben. Der Rosengarten soll zu einer Begegnungsstätte zwischen Generationen werden. Angefangen von öffentlichen Vorträgen und Konzerten bis zu einer Spielgruppe für Kinder, die vielleicht eines Tages in unserem Haus Platz finden wird.
Der Rosengarten ist ein Altersheim der Stadt Zürich. Sind Ustermer im Rosengarten überhaupt willkommen?
Auf jeden Fall. Manche Stadtzürcher möchten ihre Heimat auch im Alter nicht verlassen und bevorzugen deshalb eine Alterseinrichtung in Zürich. Wird ein Bett nicht gerade durch einen Bewohner aus der Stadt Zürich belegt, so können auch Ustermer im Rosengarten eintreten. Wichtig ist, wer bei uns eintritt, kann bis zum Lebensende bleiben.
Lesen Sie mehr im ZO/AvU vom Mittwoch, 1. September.
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