Uster: 3. Februar 2010 07:19 ergänzt: 03.02.10 08:15

Den Stadtratskandidaten auf den Zahn gefühlt

Drei Neue und fünf Bisherige auf dem Podium

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Den acht Stadtratskandidaten wurde am Podium auf den Zahn gefühlt. (Bild: Re)



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An der gestrigen Podiumsveranstaltung im Ustermer Qbus standen die acht Kandidaten für den Stadtrat einem kritischen Publikum gegenüber. Zu Reden gaben die Verkehrssituation in und um die Stadt und die letzte Budgetdebatte.

Stephan Kälin

Sechs Sitze - acht Kandidaten. Am Wahlsonntag vom 7. März gilt es in Uster den Stadtrat neu zu wählen. Heinz Wolfensberger (SVP) stellt sich als einziger Bisheriger nicht der Wiederwahl. Um seinen Sitz buhlen drei Kandidaten: Werner Egli (SVP), Benno Scherrer Moser (GLP) und Thomas Wüthrich (Grüne). Ein Sitz ist bereits für die Primarschulpflegepräsidentin reserviert, die neu von Amtes wegen im Stadtrat sitzt. Die drei neuen Kandidaten stellten sich gestern Abend zusammen mit den fünf bisherigen Stadträten im gut gefüllten Ustermer Qbus den kritischen Fragen der Bevölkerung. An dem vom «Tagesanzeiger»-Redaktor Eduard Gautschi geleiteten Podium kamen die üblichen Zankäpfel zur Sprache: Die Finanzen und der Verkehr.

 

Vor dem Hintergrund der letzten Budgetdebatte sprachen sich Egli und Scherrer Moser klar für die Kürzungen und für eine anhaltende Sparpolitik aus. Stadtpräsident Martin Bornhauser (SP) hingegen beteuerte, dass der Stadtrat bereits sein Bestes tut, möglichst sparsam mit den Finanzen umzugehen und gab seinem Unverständnis gegenüber den Budgetkürzungen und der gleichzeitigen Steuerfusssenkung Ausdruck.

Engagierte Stadtratskandidaten

Als in der zweiten Hälfte der Verkehr zur Sprache kam, meldeten sich auch vermehrt die Anwesenden zu Wort und zeigten ihren Unmut über die Barrierensituation in Uster und die ausbleibenden Fortschritte in der Verkehrsplanung. Die drei Stadtratskandidaten Egli, Scherrer Moser und Wüthrich hielten sich in ihren Stellungnahmen zum Thema hauptsächlich an die jeweiligen Parteimeinungen.

 

Die neu Kandidierenden machten während der zweistündigen Diskussion aber einen engagierten Eindruck. So wie sich auch Stadtpräsident Bornhauser und Bauvorsteher Thomas Kübler (FDP) aktiv beteiligten. Die beiden weiblichen Stadträtinnen wirkten daneben etwas wortkarg.

Lesen Sie mehr dazu im ZO/AvU vom Donnerstag, 4. Februar

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