Rapperswil-Jona: 1. Dezember 2009 14:35

90'000 Franken für mehr Kameras

Stadt will Sicherheit mit Kameras verbessern

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(Symbolbild: Thomas Hulliger)



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Mit zusätzlichen Videokameras im öffentlichen Raum will die Stadt Rapperswil-Jona gegen Ausschreitungen bei Eishockeyspielen vorgehen. Der Stadtrat beantragt der Bürgerversammlung einen Zusatzkredit von 90'000 Franken für das Budget 2010.

Um die Sicherheit bei Eishockeyspielen zu verstärken, sind auf diese Saison hin in und um das Eishockeystadion der Rapperswil-Jona Lakers Videokameras installiert worden. Bei den Spielen ist es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Fangruppen gekommen. Ausserdem habe sich herausgestellt, dass bei der Überwachung des Stadions Lücken vorhanden sind, heisst es in der Mitteilung der Stadt Rapperswil-Jona vom Dienstag.

 

Für zusätzliche Kameras auf dem Vorplatz und den Eingängen des Stadions sowie auf dem Fischmarktplatz beantragt der Stadtrat an der Bürgerversammlung vom 10. Dezember einen Zusatzkredit von 90'000 Franken. Bereits im Investitionsbudget 2010 enthalten ist ein Investitionskredit von 144'000 Franken für die Videoüberwachung der Oberseestrasse sowie beim Bahnhof Süd und Bahnhof Nord.

 

Die Videoüberwachung im öffentlichen Raum stützt sich auf das neue Polizeireglement von Rapperswil-Jona, das seit Juli 2009 in Kraft ist. Die Regelung lehnt sich an diejenige von St. Gallen an. St. Gallen war die erste Stadt der Schweiz, welche die Videoüberwachung öffentlicher Plätze einführte. (sda/zol)

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