Region : 7. April 2009 07:00

Kein Geld für Reparaturen

Vorerst keine Sanierungen auf S3-Strecke

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Bleibt vorerst eine Langsamfahrstrecke - die S3 zwischen Auslikon und Irgenhausen. (Re)


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Wegen Geldmangel und aus Sicherheitsgründen müssen S-Bahnen bei Illnau und Pfäffikon langsam fahren.

Der geduldige Zugpassagier weiss: Manchmal dauert's eben ein wenig länger. Wenn ein Zug abbremst, ohne dass ein Bahnhof in der Nähe ist, kann das verschiedene Gründe haben: etwa eine verspätet vorausfahrende S-Bahn oder eine Stellwerkstörung.

Unvermittelt Schleichtempo

Wer zwischen Effretikon und Wetzikon pendelt, dürfte sich seit Anfang März allerdings verwundert die Augen reiben. Beim Bahnhof Illnau und bei Auslikon vor dem Bahnhof Kempten reduziert der Zug sein Tempo deutlich, fährt eine Weile im Schleichtempo und zieht dann wieder an. Keine Durchsage, keine Baustelle in Sicht, welche den Bahnverkehr behindert - was also ist los? Der unsichtbare Grund für die Temporeduktion nennt sich Langsamfahrstrecke, welche die SBB aus Sicherheitsgründen eingerichtet haben.

Kopfschütteln bei Pendlern

An diesen Stellen muss der Unterbau erneuert werden. Das ist in der Regel nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich ist aber, dass die Zugpassagiere sich mit dem Schleichtempo noch mindestens den Rest des Jahres abfinden müssen. Den SBB fehlt laut Mediensprecher Roman Marti das Geld, um die Reparaturen noch dieses Jahr vorzunehmen. Angesichts der Gewinne, welche die SBB kürzlich präsentiert haben, dürfte das einiges Kopfschütteln bei den Pendlern auslösen. Gemäss Marti trügt der Schein: «Unter dem Strich haben die SBB im letzten Jahr deutlich mehr ausgegeben als eingenommen.» (heu)

 

Lesen Sie mehr dazu im ZO/AvU vom Dienstag, 7. April.

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