Fällanden: 24. März 2009 11:12

«Wir geben nicht auf»

Generalversammlung Verein Flugschneise Süd Nein

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Der Verein Flugschneise Süd Nein wird ein Volksreferendum einreichen. (Bild: ZO-Archiv)



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Die siebte Generalversammlung der Südschneisen-Gegner blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück und stellte eine ähnliche Entwicklung in Aussicht.

Roger Tschallener

Die «Schneiser», wie sie sich selbst nennen, hatten im vergangenen Jahr keine einfache Zeit. Nachdem sich die nördlichen Kantonsräte im Januar gegen den gekröpften Nordanflug einzusetzen begannen, wurde mit Hilfe des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) der neue «Südstart straight» eingeführt. «Mit bis zu 79 Flugbewegungen pro Stunde wurde die Spitzenkapazität massiv erhöht», erklärt Thomas Morf, Präsident des Vereins Flugschneise Süd Nein (VFSN).

 

Auch das Infoforum mit Rita Fuhrer im letzten März stiess nicht auf fruchtbaren Boden. Aussagen und Forderungen des VFSN seien zwar zur Kenntnis genommen worden, im anschliessend nach Bundesbern gesandten Bericht fehlten die erwähnten Einwände aber komplett. Der Tiefpunkt des Jahres war für die Schneiser hingegen, als das Bundesamt für Zivilluftfahrt den gekröpften Nordanflug definitiv ablehnte.

 

An der Generalversammlung wurde beschlossen, ein bereits vorgängig entworfenes Volksreferendum einzureichen. Es soll gegen die Vorlage «Kein Neu- und Ausbau der Pisten» gestellt werden und diese um ein Verbot der Ausdehnung der Flugrouten über dicht besiedeltem Gebiet ergänzen. Man wolle keine Abschiebung des Problems, betonte Präsident Morf. Deshalb sei dieser Paragraph besonders wichtig. Nach einer kurzen Diskussion stimmten die anfangs noch unsicheren Mitglieder der Veröffentlichung und Durchführung des Referendums einstimmig zu.

Lesen Sie mehr dazu im ZO/AvU vom Mittwoch, 25. März

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